Ein Blick in die meisterhafte Kunst von Licht und Malerei

Interview mit dem

Künstler Maik Nowodworski

EWA'S PLACE: Herzlich willkommen, Maik. Deine Kunst, die durch Lichtkonzepte und Collagentechnik lebendig wird, hat viele begeistert. Wie begann deine Reise als Künstler, und was zog dich zur Lichtmalerei hin?

Maik Nowodworski: Vielen Dank. Schon früh faszinierten mich die Möglichkeiten von Licht in der Kunst. Die Entdeckung der Collagentechnik eröffnete mir neue Wege, Licht einzusetzen, um Formen, Farben und Emotionen auf eine Weise zu gestalten, die Atmosphäre und Tiefe verleiht.

EWA'S PLACE: Deine Werke ziehen Betrachter in andere Welten. Wie erschaffst du dieses immersive Erlebnis?

Maik Nowodworski: Indem ich Licht und Schatten gegenüberstelle und künstliche Lichtquellen verwende, um meine Collagen zu beleuchten, entstehen verborgene Details und Eindrücke anderer Welten. Diese Technik, zusammen mit der sorgfältigen Auswahl von Lichtquellen, schafft eine Dreidimensionalität, die den Betrachter emotional einbindet und visuell fesselt.

EWA'S PLACE: Deine Kunst enthält oft Botschaften, die sich im Licht enthüllen. Wie gehst du bei der Entwicklung dieser Botschaften vor?

Maik Nowodworski: Meine Inspiration kommt aus persönlichen Erlebnissen, philosophischen Überlegungen und den existentiellen Fragen des Lebens. Ich strebe danach, universelle Themen zu behandeln, die im Zusammenspiel mit Licht ihre volle Bedeutung offenbaren. Dieser Prozess ist intuitiv und zielt darauf ab, Emotionen und Gedanken visuell umzusetzen.

EWA'S PLACE: Welche Herausforderungen bringt die Arbeit mit Licht mit sich?

Maik Nowodworski: Die größte Herausforderung liegt in der Kontrolle des flüchtigen und veränderlichen Charakters von Licht. Es erfordert ständige Experimente und eine genaue Planung der Interaktion mit Materialien und Oberflächen, um die gewünschten Effekte zu erzielen. Die Ergebnisse rechtfertigen jedoch die Mühe, da sie eine magische Wirkung entfalten.

EWA'S PLACE: 2021 hast du eine neue Technik für Leinwandarbeiten entwickelt. Was kannst du uns darüber erzählen?

Maik Nowodworski: Diese Entwicklung ermöglichte es mir, die Lichteffekte meiner früheren Werke auf Leinwand zu übertragen, indem ich spezielle Farben und Materialien nutzte. Diese Innovation erweitert die Möglichkeiten meiner Kunst und lässt mich neue Ausdrucksformen erkunden.

EWA'S PLACE: Die Einzigartigkeit deiner Werke ist dir besonders wichtig. Warum?

Maik Nowodworski: Die Schaffung von Unikaten erlaubt mir, jedes Werk als individuellen Ausdruck zu sehen, der eine eigene Geschichte und Bedeutung trägt. Diese Perspektive verstärkt die Verbindung zwischen mir, dem Werk und dem Betrachter.


EWA'S PLACE: Wie bleibst du inspiriert und entscheidest über neue künstlerische Richtungen?

Maik Nowodworski: Inspiration finde ich in der Natur, in der Kunst und im menschlichen Erleben. Meine Arbeit reflektiert meinen persönlichen Weg und die Veränderungen, die ich durchlebe. Neue Richtungen ergeben sich natürlich aus meiner Neugier und den Themen, die mich aktuell beschäftigen. Ich probiere mich ständig neu aus, erfinde mich wieder und jede Epoche bringt komplett neue Werke zu Tage, welche in ihrer Anzahl immer limitiert sind.

EWA'S PLACE: Du planst, Kunst auf Kleidung zu bringen. Wie wählst du sie aus? Außerdem, wo planst du, diese Kollektion zu verkaufen?

Maik Nowodworski: Die Kunstwerke, die ich für die Kollektion auswähle, repräsentieren eine Mischung aus meinen bekanntesten Stücken und neuen Arbeiten, die speziell für diese Linie geschaffen wurden. Der Auswahlprozess ist sehr persönlich und intuitiv; ich suche nach Werken, die eine starke visuelle und emotionale Wirkung haben. Dabei konzentriere ich mich auf verschiedene Themen wie Natur, Menschlichkeit und die komplexe Beziehung zwischen dem Individuum und der Gesellschaft. Mein Ziel ist es, dass jedes Kleidungsstück eine Geschichte erzählt und den Träger sowie die Betrachter zum Nachdenken anregt. Was den Verkauf angeht, so ist geplant, die Kollektion sowohl auf meiner Website als auch in ausgewählten Stores anzubieten. Dies soll sicherstellen, dass die Kunstwerke einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, wobei ein besonderer Fokus auf Qualität und Erreichbarkeit liegt.


EWA'S PLACE: Du hast das Tätowierhandwerk für dich entdeckt. Was möchtest du damit ausdrücken?

Maik Nowodworski: Das Tätowierhandwerk ist für mich eine natürliche Erweiterung meiner künstlerischen Ausdrucksformen. Es ermöglicht mir, meine Kunst dauerhaft auf der Haut der Menschen zu verankern und somit eine sehr persönliche und intime Verbindung zu meinem Publikum aufzubauen. Durch die Möglichkeit, individuelle Designs zu erstellen, die sowohl meine abstrakte als auch realistische Kunstweise widerspiegeln, kann ich meine Botschaften und die Schönheit meiner Werke auf eine neue, sehr direkte Weise teilen. Tattoos sind für mich eine Form der lebenden Kunst, die nicht nur die visuelle Ästhetik, sondern auch die persönlichen Geschichten und Bedeutungen, die die Träger mit sich führen, hervorhebt.

EWA'S PLACE: Was möchtest du mit deiner Kunst bewirken?

Maik Nowodworski: Ich hoffe, dass meine Werke die Betrachter inspirieren, über ihre eigene Existenz und die Welt um sie herum nachzudenken. Kunst soll einen Raum für Reflexion bieten und die verborgene Schönheit des Lebens im richtigen Licht enthüllen.

EWA'S PLACE: Vielen Dank, Maik, für die Einblicke in deine Kunst und deine Methoden.

„Kunst muss an die Wand!“

Das behauptet jedenfalls Schauspieler und Kunst-Liebhaber Herbert Knaup. Und weil er nicht nur ein Mann des Wortes, sondern auch der Tat ist, bot er Ende Juli mit seiner Pop-up-Ausstellung ArtWERK BERLIN insgesamt 13 Künstler:innen die Möglichkeit, ihre Werke im ehemaligen Berliner Technoclub EWERK zu präsentieren.

Warum genau war ich vor drei Jahren noch mal nach Berlin gezogen? Ach ja, richtig: Kunst, Kultur & Co. Einfach mal über den Tellerrand von Fashion und Beauty hinausschauen. Abseits des roten Teppichs neue, inspirierende Ideen entdecken und entwickeln. Danach stand mir damals – wie heute – der Sinn und im Grunde wurde ich von Berlin auch nicht enttäuscht. Doch dann kam die Pandemie und es war erst einmal Schluss mit Ausstellungen und kulturellen Events.

Umso mehr freute ich mich im Juli diesen Jahres über die Einladung zu der Ausstellung von Herbert Knaup. Natürlich warf ich auch einen Blick auf die Gästeliste. Schließlich lebe ich vom Verkauf meiner Fotos, und wenn darauf angesagte Promis zu sehen sind, verkaufen sie sich am besten. Also freute ich mich sehr, dass u.a. Jan-Josef Liefers und Anna Loos eingeladen waren. Nicht nur wegen ihrer Prominenz, sondern weil ich sie bei früheren Veranstaltungen als sehr sympathische Menschen kennengelernt hatte, die trotz Starfaktor ganz ohne Allüren auskommen. Man sieht es auf den Fotos.

ArtWERK BERLIN

Bei der Auswahl der rund sechzig Exponate der Ausstellung hatte Kurator Herbert Knaup bewusst auf eine sehr bunte Mischung geachtet. Moderne Kunst und freche Werke, Ölbilder und Skulpturen – all das gab es im EWERK zu sehen. Und wenn man wollte, konnte man direkt mit den Künstler:innen über ihr Werk sprechen.

Zwei Ausstellungsstücke fielen mir besonders ins Auge. Das eine, ein Schwarz-Weiß-Foto von Ellen von Unwerth mit dem Titel Baccarat, zeigte einen ästhetisch inszenierten Akt vor pompöser Kulisse. Was daran meine Aufmerksamkeit erregte, war allerdings weniger die gelungene Szene. Es war vielmehr die Tatsache, dass das Foto in meinen Augen unscharf und nicht optimal belichtet war. Angesichts des Preises von 40.000 Euro fragte ich mich, ob ich beim Aussortieren meiner eigenen Fotos womöglich vorschnell handelte – und ob ich eventuell noch einmal grundsätzlich über mein Bildhonorar nachdenken sollte. Das zweite Werk, das Fragen bei mir aufwarf, hieß Latex Bunny London. Ich erschrak regelrecht, als ich es sah, und dachte: Wer stellt so etwas heute noch aus, ohne wegen Frauenfeindlichkeit gesteinigt zu werden? Da mir keine Antwort einfiel, warf ich die Frage in die Runde der Anwesenden. Ich wurde aufgeklärt, dass das Foto nicht von einem Mann, sondern von einer Fotografin gemacht worden war. Es sei daher nicht sexistisch, hieß es. Aha, wieder etwas gelernt.

Kunst am Sonntag

Zu einer kleinen Fotoserie inmitten künstlerischer Ausdruckskraft konnte ich Model und Schauspielerin Lara-Isabelle Rentinck überreden. Eigentlich sind wir beide eher die Arbeit auf dem roten Teppich vor einer Fotowand mit Markenlogos gewohnt. Umso mehr genossen wir das künstlerische Ambiente und die inspirierende Kulisse bei unserem spontanen Shooting auf der ArtWERK BERLIN.

Für die aktuelle Tagespresse waren die tollen Fotos, die dabei entstanden, vermutlich zu anspruchsvoll. Aber ich will mich nicht beklagen. Schließlich landete ich einen Treffer für die BILD am Sonntag. Und wie ich schon erwähnte: Damit verdiene ich nun mal meine Brötchen.

Stadtmaler und Romantiker

Martin Köster

Interview

mit dem Stadtmaler und Romantiker Martin Köster

Lichter der Großstadt und nasse Straßen

Martin Köster wurde 1988 in Hannover geboren. Nach seinem Diplomabschluss an der dortigen Leibniz Universität begann er, deutschlandweit auszustellen. Köster ist fasziniert von der kontrastreichen Schönheit, wenn sich eine Stadt bei Einbruch der Dunkelheit verwandelt: der Gegensatz von dunklen Gebäuden und grellen Lichtern, Autoscheinwerfer, die als Reflexionen in den nassen Straßen tanzen, erleuchtete Schaufenster und Restaurants, die die Bürgersteige erhellen – jedes dieser Lichter hat seine eigene Geschichte, und der Maler liebt es, diese Geschichten in Bilder zu übersetzen.

Wenn Martin Köster eine Stadt besucht, möchte er diese wie ein Abenteuer entdecken.

„Ich bin umringt von Menschen, und dennoch kann ich die Stadt für mich allein erkunden. Dieses Gefühl von Abendteuer, wenn ich neues Stadtleben entdecke, möchte ich in meinen Werken zeigen.“

Lieber Martin, ich freue mich, dass du dir Zeit für unser heutiges Interview genommen hast. In deinen Bildern portraitierst du nur Städte – Chicago, New York, Hamburg, Kuala Lumpur, Berlin, um nur einige zu nennen. Deshalb meine erste Frage: Wie kamst du dazu, ausgerechnet Metropolen als Motiv auszuwählen?

Ich habe das Glück, meine Werke in sehr vielen verschiedenen Städten ausstellen zu dürfen. Meist reise ich schon vor der Ausstellung in der Stadt an und male dann entweder direkt vor Ort, oder ich mache Fotos und Skizzen von der Stadt, um später in meinem Atelier zu malen.

Was reizt dich so sehr an Städten als Motiv?

Ich bin ein Stadtromantiker. Das spüre ich bei jedem Werk. Wenn der Betrachter dies auch empfinden kann, dann habe ich meine Aufgabe erfüllt.

Ich habe auf deiner Website einen Film gesehen, in dem du mitten auf eine lichtdurchfluteten Straße zwischen Hochhäusern eine Staffelei vor dir hast und an einem Bild arbeitest. In einem anderen Film malst du auf einem Dach, die Stadt unter dir. Solche Arbeitsorte nutzt du eher selten, oder?

In letzter Zeit wird es immer häufiger. Früher war es schwer, eine Genehmigung für eine Malaktion auf dem Dach eines Hochhauses zu bekommen. Meine Bilder sind in den letzten Jahren jedoch bekannter geworden, und das hilft ungemein, Genehmigungen für solche Malaktionen zu erhalten. Auch passiert es immer wieder, dass Privatpersonen oder Galerien, die meine Kunst mögen, mir solche Malabenteuer ermöglichen.

Du hast sogar einen Helicopter genutzt, um an Motive zu kommen?!

Ja, das war in diesem Jahr in New York. Eine Tür ist extra ausgebaut worden, so dass ich die ganze Stadt gut sehen und besser fotografieren konnte. Ein irres Erlebnis, als der Heli dann direkt über Manhattans Hochhäusern schwebte! Viele der Fotos, die dabei entstanden sind, haben es später zu Gemälden geschafft.

Anhand welcher Kriterien entscheidest du, welche deiner Skizzen und Fotos du am Ende für deine Bilder nutzt?

Dafür gibt es kein festes Regelwerk. Es ist ein Bauchgefühl. Meist erinnert mich das Foto oder die Skizze an einen schönen Moment oder einen besonderen Eindruck aus der Stadt. Dann bleibe ich stehen und hole Block und Bleistift raus.

Auch deine Maltechnik finde ich überaus ansprechend. Wie nennst du diese Technik?

Meine Maltechnik hat expressionistische Züge, lässt sich aber nicht ganz genau einer Stilrichtung zuordnen. Viele Spachtel, Pinsel und Malwerkzeuge baue ich mir selbst. Dadurch entstehen Abstraktionen an den Gebäudefassaden, die einzigartig sind.

Warum diese Technik?

Ich mag es, extreme Abstraktionen mit realistischen Elementen zu kombinieren. Bewusst gebe ich dem Betrachter nicht alle Details in meinen Bildern vor. Vielmehr soll der Betrachter Teile des Werkes mit eigenen Assoziationen ergänzen.

Wie lange arbeitest du an einem Bild?

Sehr unterschiedlich: Wenn es schnell geht, dann wird das Gemälde meist gut. Wenn es lange dauert (und das können manchmal Wochen sein), dann gefällt mir meist irgendwas an dem Werk nicht, sodass ich so lange daran korrigiere, bis ich zufrieden bin. Ich habe auch sehr viele Werke, die es nie zur abschließenden Unterschrift geschafft haben.

Deine Bilder finden sich in zahlreichen Galerien. Auch das muss man erst einmal schaffen. Wie schwer ist es, in renommierten Galerien aufgenommen zu werden?

Bei mir war es wie eine Treppe, die ich gegangen bin. Am Anfang waren es nur ganz kleine Galerien, die mich ausstellen wollten. Aber Stufe für Stufe wurden es dann größere Galerien. Es hilft ungemein, wenn man international ausstellt. Dadurch wird man für viele Galerien überhaupt erst interessant, und sie geben einem eine Chance. Wenn sich die Kunst dann verkauft, dann wird man oft zu weiteren Galerien empfohlen. Es ist ein langer Weg, aber es macht Spaß!

Welche Reaktionen aus der internationalen Kunstwelt gab es bislang auf deine Bilder?

Meist wird die Leuchtkraft der Farben und die Tiefe der Perspektive gelobt. Aber auch das gut abgestimmte Verhältnis von Abstraktionen mit realistischen Elementen findet Anklang.

Welche Ziele hast du mit deiner Kunst? Wo soll es dich und deine Kunst hinführen?

Am liebsten würde ich die ganze Welt malen. Ich bin erst in so wenigen Straßen und auf so wenigen Häusern gewesen. Da habe ich noch einiges vor mir

Wann wusstest du, dass du Künstler werden willst?

Ich habe mein ganzes Leben lang mit Bleistift und Kohle gezeichnet. Aber ich habe nie mit Farben gemalt. Der Grund dafür war, dass ich nie ein Motiv gefunden habe, das mir in Farbe besser gefiel als in Schwarzweiß. Erst mit Mitte 20 habe ich dann die Stadtmalerei für mich entdeckt. Mit den Stadtbildern hatte ich endlich ein Motiv gefunden, das ich in vielen verschiedenen Farben malen konnte. Das Leuchten der Stadtlichter und die Reflexionen auf den Straßen waren für mich eine ganz neue Welt, in die ich sofort eintauchte.

Mein Bild hatte ich bei mir. In der Straßenbahn sprach mich ein Passagier auf das Gemälde an. Er kaufte es mir sofort für kleines Geld ab. Ich freute mich sehr über diesen Erfolg. Das hätte ich nie erwartet. Als ich nach Hause kam, habe ich sofort mit dem nächsten Gemälde begonnen. Dies war der Anfang für meine Kunstkarriere.

Würdest du uns von deinen künstlerischen Einflüssen erzählen? Welche Künstler haben dich inspiriert?

In allen meiner Bilder spielt das Licht eine übergeordnete Rolle: Die Sonne, wie sie in die Straßenschluchten scheint, oder die vielen Lichter, die aus den Fenstern leuchten. Gerne habe ich hierzu die Altmeister der Malerei studiert. Ich habe mir angesehen, wie sie das Licht dargestellt haben. William Turner ist ein Maler, der sehr schöne Lichtreflexionen auf der See gemalt hat. Wenn ich solche Lichtspiele sehe, dann lasse ich mich davon gern inspirieren und verarbeite sie in meinen Werken.

Lieber Martin, schön dich kennengelernt zu haben. Deine Website www.martin-koester.com ist eine tolle Werkschau und Inspiration. Für EWA`S PLACE bist du ein wahrer Meister der Kunst.

KUNST-HIGHLIGHTS

VON PAHMIN ART

Ali Kasaps Verwendung von Geometrie in der Kunst

Die Kunst von Ali Kasap zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Balance von Chaos und Struktur aus, bei der er seine Liebe zur Erkundung verschiedener Kunstformen und seine Vorliebe für Geometrie vereint. Kasaps Kunstwerke sind vor allem durch abstrakte, farbenfrohe Stücke gekennzeichnet, die verschiedene Schichten nutzen, um Tiefe und Komplexität zu schaffen. Seine Kunst beschränkt sich jedoch nicht auf unorganisierte Bewegungen von Pinsel und Spachtel.

 

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Sein Geist denkt auch in Bezug auf Geometrie, was sich in einigen seiner Werke zeigt, wie z.B. "Cilgin Kalabalik", ein perfektes Beispiel dafür, wie Kasap geometrische Formen in seine Kunst integriert. "Cilgin Kalabalik" ist ein türkischer Ausdruck, der auf Englisch etwa "verrücktes Chaos" oder "wahnsinniges Durcheinander" bedeutet. In "Cilgin Kalabalik" unterteilt Kasap die Leinwand geometrisch in verschiedene Räume, in die hauptsächlich abstrakte Stücke integriert sind, als ob es sich um eine Collage von abstrakten Kunstwerken handeln würde, die miteinander im Dialog stehen.

Im Gegensatz dazu verschmilzt Kasap in "Der Schatten des Flying Derwisch im Licht des Goldenen Monde" sowohl figurative als auch abstrakte Stile, um ein einzigartiges Werk zu schaffen. Der abstrakte Hintergrund, der durch unbegrenzte Energie gekennzeichnet ist, wird durch den goldenen Mond begrenzt, auf dem ein Derwisch tanzt, berauscht von der himmlischen Energie.

Der Mini-Picasso Mikail Akar aus Köln

 

Der Mini-Picasso Mikail Akar aus Köln hat sich zu einem beeindruckenden Phänomen in der deutschen Kunstszene entwickelt und auch in New York großen Erfolg erzielt. Das elfjährige Kunstwunderkind hat internationale Ausstellungen in Städten wie Köln, Düsseldorf, Berlin, Hamburg, München, Wien, Zürich, Istanbul und New York City hinter sich. Sein Vater, Kerem Akar, fungiert als Manager und treibt die Karriere seines Sohnes mit immer neuen Ideen voran.

Mikail Akar eröffnete seine zweite New Yorker Ausstellung mit dem Titel "UNBELIEVABLE" im Modus10 Rolf Benz Flagship Store. Am ersten Wochenende der Ausstellung verkaufte er Kunst im Wert von über 80.000 US-Dollar an die New Yorker High Society, was auf seine hohe Nachfrage im Kunstmarkt hinweist.

Picasso im Vorschulalter

 Mikail, der aus Köln stammt, wird aufgrund seiner Vorliebe für graffiti-inspirierte Kunst mit dem berühmten Street-Art-Künstler Jean-Michele Basquiat verglichen. Seine künstlerische Reise begann im Vorschulalter, als sein Vater ein Bild des vierjährigen Mikail auf Facebook postete, das sofort auf Interesse stieß. Obwohl das erste Bild unverkäuflich ist, wurden die nachfolgenden Werke des heute Elfjährigen zu Bestsellern, was ihn zu einem der meistverkauften Künstler in Deutschland machte.

Mikail Akar wird als "Picasso im Vorschulalter" bezeichnet und hat mit seinen abstrakten Werken auch Vergleiche mit Jackson Pollack erhalten. Seine Kunstwerke hängen in Villen in den USA, und er hat weltweit mehrfache Ausstellungen, darunter in Soho, New York. Seine Werke erzielen hohe Preise, und Kunstsammler investieren in seine Bilder.

Er spricht fließend Englisch, Türkisch und Deutsch

 Trotz seines jungen Alters spricht Mikail fließend Englisch, Türkisch und Deutsch. Er besucht die Internationale Schule in Köln und malt ungefähr acht Bilder im Monat, meistens an den Wochenenden. Sein Schaffen wird von seinem Vater unterstützt, der betont, dass sie keinen Druck aufbauen, sondern Mikail einfach Freude am Malen hat. Der junge Künstler hat somit international Anerkennung gefunden und ist ein faszinierendes Talent in der Kunstwelt.

Bildender Künstler - Dieter Nuhr

Kabarettist und internationaler Künstler

 

Dieter Nuhr ist in Deutschland für seine satirischen Bühnenshows bekannt und hat auch eine eigene Sendung in der ARD. Interessanterweise ist er nicht nur als Kabarettist, sondern auch als bildender Künstler tätig.

Nach einem Kunststudium mit Schwerpunkt Malerei hat sich Dieter Nuhr der konzeptuellen Fotografie gewidmet. Er reist um die Welt, dokumentiert abseitige Welten und verwandelt diese Eindrücke in gestaltete Kompositionen. Seine Arbeit gibt oft einen melancholischen Einblick in die Rätselhaftigkeit des Daseins.

Corona Zeit schafft die Kreativität

Besonders während der Corona-Pandemie hat Nuhr die Zeit genutzt, um kreativ zu sein. Er überarbeitete sein Archiv dokumentarischer Bilder und schuf neue Bildwelten. Diese Bilder vermischen sich wie in der Erinnerung, schaffen neue Realitäten und emanzipieren sich zunehmend von der dokumentierten Wirklichkeit. Nuhrs fotografische Werke nehmen oft die Form digitaler Malerei an.

Ein echter Nuhr

 Es ist auch interessant zu erfahren, dass Dieter Nuhrs künstlerische Werke Unikate sind und Preise zwischen 2000 und 18.000 Euro kosten. Im Laufe der Zeit wurden seine Arbeiten in verschiedenen Museen und Galerien weltweit ausgestellt, darunter in China, Venedig, Senegal und Rom. Auch eine große Einzelausstellung im Ludwig-Museum in Koblenz, die Werke von bekannten Künstlern wie Picasso, Warhol und anderen enthält, zeigt die Anerkennung seiner künstlerischen Leistungen.